Wein Probe
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Eine Wein Probe hat in der Regel wenig mit Wein genießen zu tun. Der Profi spuckt selbst die edelsten Tropfen wieder in einen Topf. Er sich bereits mit dem Gaumen ein umfassendes Bild des Weins gemacht. |
1. Sehen: Bei weißem Hintergrund und gutem Licht wird die Farbe des Weins begutachtet. Ein Schwenken des Glases zeigt, wie der Wein vom Rand herunter läuft. Ölig oder wässrig.
2. Riechen: Das Buquet ist ebenso wichtig für die Geschmacksbeschreibung wie das Empfinden am Gaumen. Hieraus lassen sich erste Schlüsse über die Frische, die Schwere, die Fruchtigkeit und einzelne Duftnoten schließen. Dabei darf man seine Nase gerne dreimal tief ins Glas stecken. Danach sollte man alle Bestandteile des Geruchs ansatzweise erkannt haben. Für einen Laien ein unmögliches Unterfangen!
3. Schmecken: Am Gaumen wird der Wein „entschlüsselt“. Da die Geschmacksknospen über die ganze Zunge verteilt sind, lässt man den Wein über beide Zungenseiten laufen. Man spült den Wein ein bisschen im Mund und spuckt ihn dann wieder aus – oder trinkt ihn eben… Jetzt zeigt sich seine wahre Eleganz, sein Körperreichtum, seine Länge oder seine Komplexität.
Schließlich ist es das Gesamturteil, das sich durch die Berücksichtigung aller drei Komponenten der Wein Probe ergibt, welches über Bewertung entscheidet. Man sollte hierbei beachten, nicht mehr wie 5-10 Weine zu testen. Fachleute testen zwar 80-150 Weine pro Tag mit einer vernünftigen Beurteilung kann dies jedoch nichts mehr zu tun haben. Nach kurzer Zeit sind nämlich gerade beim Einsteiger die Sinne überfordert. Ein objektives Ergebnis ist dann letztendlich nicht mehr möglich.
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